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Dodge Viper SRT 10

Mieten in Herne in NRW

Erfüllen Sie sich diesen Traum

leider momentan nicht möglich!

Die Dodge Viper ist eine Neuinterpretation klassischer US-amerikanischer Musclecars.
Mit dem bärenstarken V10 Motor ist man der König auf der Straße. Das seltene Reptil wurde in Deutschland äußerst selten verkauft und gehört zu den Autos, die man definitiv mal gefahren haben sollte.
Das heckangetriebene Ungetüm leistet stolze 506 PS und 711 Nm. Zum Vergleich, ein Ferrari F430 aus gleichem Baujahr hat 16 PS und 246 Nm WENIGER.
Der Motor der Viper wurde zusammen mit Lamborghini überarbeitet und getunt. Die Karosserie besteht aus Kunststoff. Dadurch erreicht die Viper ein Leistungsgewicht von nur 3 Kg/PS, der Ferrari F430 bringt schwerere 3,1 kg/PS auf die Waage. Die Viper spielt also eindeutig bei den Supersportwagen mit und das alles ohne Fahrhilfen.
Puristischer kann Autofahren nicht sein. Mieten Sie die Viper in NRW und starten Sie auf eine Rundfahrt durch das Ruhrgebiet.

Ein Gutschein zum „Dodge-Viper-fahren“  lässt jedes Geburtstagskind  in Freude erstrahlen.

Gönnen Sie sich eine Runde

Fahrzeugdaten der Viper

  • 8.3 Liter V10 Motor
  • 506 PS Leistung
  • 711 Nm Drehmoment
  • Höchstgeschwindigkeit 306 km/h
  • Auspuffanlage mit Sidepipes
  • 6-Gang-Schaltgetriebe
  • kein ESP und keine Traktionskontrolle
  • Neupreis 120.000 €
  • mehr Infos zum Auto gibt es weiter unten ⇓ auf dieser Seite

Aktuell steht die Dodge Viper nicht zur Miete zur Verfügung!

 

Die Viper Story

Sie ist SCHNELL. Sie ist ROT. Und sie ist geformt wie der Kopf einer GIFTSCHLANGE.

Sie beschämt exotische Sportwagen-Bauer auf der ganzen Welt, während sie in den guten alten USA von Hand gebaut wird.
Das ist Alles was Ihr Wissen müsst, um in der Stammtisch-Runde zur Viper mithalten zu können.

Es ist das Jahr 1988 und Chrysler ist in einer Krise. Obwohl sie dem Bankrott ein paar Jahre zuvor gerade noch entkommen sind, segelten sie immer noch nur im Fahrwasser ihrer großen Rivalen Ford und Chevrolet. Mit dem, was sie dann auf den Markt kamen, war der krasseste Hardcore-Sportwagen seit der Shelby Cobra.

Chrysler Vizepräsident Bob Lutz wusste was er wollte: Ein zweisitziger Sportwagen mit dem Geist des Jaguar E-Type und der legendären Shelby Cobra. Er wollte einen riesigen Motor, ein Schaltgetriebe und keine schicken elektronischen Helferlein wie Traktionskontrolle oder ABS-Bremsen sollten ihm im Weg sein.

Er vereinbarte ein Treffen mit Chryslers Chefdesigner Tom Gale und weihte ihn in seinen Plan ein. Da würde es niemanden aus dem Vorstand geben, der Gale sagen würde, was er zu tun hätte. Er hatte alle verfügbaren Freiheiten um die Vision von Lutz zum Leben zu erwecken, und das ist, was Gale umgehend tat. Er hatte seine Karriere begonnen mit dem Bau des Plymouth Barracuda und des Dodge Challenger, also wusste er so ein zwei Dinge, wenn es um das Design von automobilen Ikonen ging.

Ihr Entwurf wurde inspiriert durch die Sportwagen der Sechziger Jahre. Eine lange Motorhaube, ein kurzes Heck und kein Dach. Die Shelby Cobra hatte großen Einfluss auf das Design und sogar Carroll Shelby selbst wurde in das Projekt eingebunden. Sogar der Name wurde angelehnt an die Cobra. Sie konnten es natürlich nicht „Cobra“ nennen, und Anakonda ist auch eher der Name eines Rap Songs. Aber Viper klang gut. Gale und sein Team benötigten weniger als ein Jahr, um einen Prototyp auf die Räder zu stellen. Gerade rechtzeitig für die „1989 North American International Auto Show“.

Noch bevor Chrysler Präsident Lee Iacocca das Auto der Welt vorstellte, gingen bereits etliche Bestellungen ein. Die Leute waren verrückt nach der neuen Viper. Man munkelt, dass sogar einige Berühmtheiten versuchten Bob Lutz zu bestechen, um nach ganz oben auf der Warteliste zu kommen. Das war sogar eine ziemliche gute Idee, denn Dodge produzierte nur 285 Autos im Jahr 1992. Genauso wie die Shelby Cobra fehlte es der Viper an allen Features, die nicht essentiell waren, um einen schnellen Sportwagen zu bauen. Es gab keine Klimaanlage, keine Zentralverriegelung, keine Türgriffe und weder Dach noch Fenster. Die einzige Traktionskontrolle an Bord waren die Füße des Fahrers.

Viele Sportwagen wurden vermarktet als „Rennwagen für die Straße“, aber die Viper meinte es ernst. Sie hatte die Worte „Kompromiss“ und „feinfühlig“ nicht im Vokabular. Das Einzige was sie wollte, war wirklich schnell fahren. Die Viper war jedoch extrem schwierig schnell zu fahren und hatte keine Probleme damit das Ego des Fahrers zu verbeulen. Die Viper zögerte auch nicht im Alltag bei jeder Gelegenheit zu zubeißen. Die Side Pipe Auspuffe direkt unter der Tür führten zu vielen Beschwerden, da die Leute sich beim Aussteigen daran oftmals verbrannten.

Chrysler war bis 1994 auch Eigentümer von Lamborghini, wodurch sie Zugriff auf das Know-how eines der radikalsten Autobauer der Welt hatten. Die gleichen Leute die solche Legenden bauten wie den Miura, den Countach und den Diablo halfen nun beim Bau der Viper. Lamborghini hatte den ehemals aus Stahl gefertigten V10 Block der Viper, gedacht für die Nutzung in LKW, überarbeitet und in leichtes Aluminium gegossen. Das passte besser zu einem Supersportwagen wie der Viper. Der 8 Liter V10 war sogar zwei Liter größer als der Motor im Lamborghini Diablo. Und das zu einem Viertel des Preises. Damit war die Viper neben dem Lamborghini an fast jeder Kinderzimmerwand der 90er Jahre zu finden.

Die Kombination aus wenig Gewicht und viel Leistung sorgte dafür, dass die Viper gegen Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini standhalten konnte. Und das für einen Bruchteil des Preises. Die Viper war der Beweis, dass Chrysler noch immer ein Stück Brillanz in sich hatte. Etwas verlor die Viper 1994 von ihrer Ursprünglichkeit, als die Klimaanlage als optionales Extra dazu kam.

Weitere kleine Änderungen kamen 1996 mit der Einführung des GTS Coupe hinzu, wie Türgriffe und ein echtes Dach. Die GTS war gedacht als Variante, die etwas mehr Alltagsnutzen hatte.

Dann im Jahre 1999, verpasste Dodge der Viper die erste wirkliche Leistungskur. Die Viper ACR. ACR stand für „America Club Racer“, und das war sie, ein Racer. Die ACR war ausgestattet mit einteiligen BBS-Rennsportfelgen, Koni Sportfahrwerk mit Rennabstimmung und 5-Punkt-Renngurten. Es war ein Monster. Die ACR schaffte den Sprint von 0 auf 100 in 4,5 Sekunden und hatte eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h. Damit war die Viper offiziell das schnellste Tier auf Erden.

Mit dem Debüt der Viper GTS-R stellte sich dann auch auf der Rennstrecke umgehend der Erfolg ein. Dodge hatte sich mit dem französischen Rennteam Oreca zusammengetan, um aus der Viper einen GT Rennwagen zu machen. Und das taten sie. Innerhalb von 2 Jahren gewann die Viper 16 von 18 Rennen.

Ihr erstes Facelift erhielt die Viper im Jahre 2003. Die Scheinwerfer guckten grimmiger drein und das Auto wurde insgesamt etwas erwachsener. Aber nur, weil sie größer wurde bedeutete das nicht, dass sie auch langsamer war. Trotz der optischen Vergrößerung verlor die Viper sogar 40 kg und legte 50 PS zu. Damit leistete sie nur stolze 500 Pferdestärken.

Von 2003 bis 2005 wurde die neue Viper wieder nur als Cabrio verkauft, aber das GTS Coupe folgte 2006, wenn auch nur für ein Jahr. Denn 2007 verschwand die Viper ganz plötzlich aus den Verkaufsräumen. Chrysler befand sich erneut im Strudel einer Krise und wurde von Daimler-Benz mit großem Verlust an einen Investmentfond verkauft.

Aber zum Glück für die Viper, dauerte ihre Pause nur 1 Jahr und sie kehrte mit einem frischen Gesicht wieder. Größere Lufteinlässe und Lichter an der Front und natürlich, mehr Power. 600 PS in der Standardversion und sogar die ACR war zurück, mit neuer Aerodynamik und 400kg Down Force. Doch trotz all dieser beeindruckenden Neuerungen wurde es nur ein Kurzauftritt.

Als Fiat Chrysler im Jahre 2009 kaufte gab es Spekulationen, dass die Viper nun mit Technologie von Fiat Tochter Ferrari ausgestattet werden könnte. Aber das blieben nur Gerüchte, denn bereits im Juli 2009 verkündete Dodge das Ende der Viper.

Erst 2013 war die Viper endlich zurück mit der so genannten „Generation-5-Viper“. Noch aggressiver Blick und 640 PS standen nun auf dem Verkaufsschild. Trotz vieler Änderungen an der Optik blieb die Viper doch dem alten Look treu. Endlose lange Motorhaube, Schaltgetriebe, V10 Motor und tolle Kurven.

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